Backen

Madeleines

Madeleines waren von klein auf meine absoluten Lieblings-Kekse/Kuchen… in welche Kategorie die Küchlein auch immer fallen mögen, es gibt doch nichts besseres als sich nach dem Putzen des Badezimmers mit einer guten Tasse Kaffee und ein paar Madeleines aufs Sofa zu setzen und einfach nur zu genießen (und sich darüber zu freuen die seit Tagen vor sich hergeschobenen Putzarbeiten endlich hinter sich zu haben). 🙂 So erging es jedenfalls mir heute Mittag und ich fühlte mich plötzlich dazu berufen, bei der Verbreitung meines Madeleines-Rezept tatkräftig zu helfen. Das Rezept stammt leider nicht von mir, ich habe es vor ein paar Jahren auf chefkoch.de gefunden.

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Das Rezept nennt sich „Original Madeleines“ und dem kann ich nur voll zustimmen. Das Geheimnis liegt dabei aber eindeutig im Mischverhältnis der Aromen. Ich muss zugeben, diese perfekte Mischung zwischen Zitronen- und Butter-Vanille-Aroma zu finden, gelingt mir nicht immer. Mal schmecken sie mehr nach Zitrone, mal mehr nach Butter-Vanille. Ziel ist es, nicht zu viel von dem einen oder anderen herauszuschmecken… klingt kompliziert, ist es wohl auch! 😉

Aber so habe ich wenigstens einen guten Grund die Küchlein etwas öfter zu backen, der Übung wegen (natürlich).

Und so wird’s gemacht: (Text übernommen von Chefkoch.de, Anmerkungen von mir in orange)



Original Madeleines

190 g Zucker
3 Ei(er)
75 ml Milch
240 g Mehl
1/2 TL Backpulver, (etwa 6 g)
90 g Butter
Butter-Vanille-Aroma und/oder Zitronenaroma

Zubereitung:

Zucker, Vanille- oder Zitronenaroma und die Hälfte der Milch mit den ganzen Eiern mischen und so lange schlagen, bis die Mischung schaumig ist.

Was das Aroma angeht benutze ich eigentlich immer die Fläschchen von Dr.Oetker. Hier empfehle ich einerseits ungefähr 1/3 Fläschchen Zitronenaroma und 1/3 – 1/2 Fläschchen Butter-Vanille-Aroma. Man muss es probieren und seine eigene, perfekte Mischung finden. Richtigen Zitronensaft benutze ich eigentlich nie, höchstens als Ergänzung, da er mir zu sauer ist und der Kuchen, oder was auch immer ich gerade backe, nachher eher bitter schmeckt. Man kann für oder gegen künstliche Aromen sein, für mich gilt: Es ist erlaubt was schmeckt.

Gesiebtes Mehl und Backpulver vermischen und langsam dazu geben. Dabei immer rühren. Restliche Milch hinzu fügen. Die warme, geschmolzene Butter unterrühren. In die Madeleineförmchen füllen. Einige Minuten ruhen lassen. Auf der unteren Schiene des Backofens ca. 15 Min. bei 200 – 220 Grad backen.
Nach dem Backen sofort aus der Form stürzen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Lassen sich gut mehrere Tage in einer Dose aufbewahren.

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Einen großen Dank an den Verfasser des Rezepts!

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Am besten schmecken die Madeleines, wenn sie nach dem Abkühlen ein paar Stunden in einer verschlossenen Dose ruhen konnten. Dann bildet sich dieser leicht klebrige Glanz auf den Küchlein und sie werden noch etwas weicher. Ofenfrisch sind sie eher knusprig und leicht trocken, das mag ich nicht so gerne.

Marie

Ein Kommentar zu „Madeleines

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